Samstag 27. Februar in Lagos

Windböen und Regenschauer wecken uns. Der erste Kaffee macht etwas munter, aber die Stimmung ist noch nicht besonders gut. Wir wollen mit unseren Gästen, Italo und Berto auf den samstäglichen Bauernmarkt, vor allem frisches Gemüse und Früchte gibts zu kaufen. 

Wir warten eine Regenpause ab, dann gehts los über die Fussgängerbrücke in die Stadt. Salat, Spinat, Broccoli, Sauerteigbrot, Mispeln, Oliven kaufen wir ein. Dann gehts zum Fischmarkt, dort kaufen wir frisch gefangenen Fisch für heute Abend.

Das Wetter spielt verrückt, Sturm und Regen und Hagelschauer wechseln sich ab, dann am Mittag wird es besser, plötzlich blauer Himmel, wir fahren Richtung Alvor, im Restaurant "A Chupana" gibts Mittagessen. Spannferkel, Pommes und Rotwein. Dann fahren wir weiter nach Alvor an den Strand. 

Der Sturm peitscht die Wellen an die Felsen, es ist Hochwasser und wir bekommen nasse Füsse beim Erkunden der vielen Felsvorsprünge und kleinen Strände. Die Wellen versperren uns den Weg. Es ist immer wieder eindrücklich die gelben Felsen, der nun strahlend blaue Himmel und die weiss schäumenden Wellen. Die beiden Onkel von Marina, Berto und Italo staunen über dieses Spektakel. Alvor ist immer wieder sehenswert.

So trist der Tag begonnen hat, so überraschend sonnig ist es am späten Nachmittag. Nur der kalte Wind pfeift uns immer noch um die Ohren, hab das erste Mal die Nordseejacke angezogen. Auf dem nahen Monchique, 800 MüM hat es heute Nacht sogar geschneit!!! 

Zurück in Lagos, beim Pingo noch die letzten Zutaten für das Nachtessen einkaufen, wir sind vom Mittag noch so satt, dass wir "nur" Fischcarpaccio machen und ein Glas Wein trinken, dann gehen wir zum unterhaltsamen singen der "Lagos Navigators" in die Marina Bar, da sind wir noch immer .............

 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Chrigel (Montag, 29 Februar 2016 18:08)

    Hallo ihr 2
    Ja, bei Spanferkel und feinem Rotwein in dieser traumhaften Gegend lässt es sich natürlich super überwintern