adios Lissabon 

Das Wetter wird wieder besser, der Regen ist vorbei, der Westwind gut für uns, und die 5 Meter Wellen sind erst für Dienstag gemeldet.

Also kann es am Montagmorgen los gehen, bei Tagesanbruch ist es noch neblig, wir fahren den Tejo runter, unter der roten Hängebrücke durch, raus zur Mündung, fast 10 Km sind das. Dann setzten wir die Segel und haben Wind bis wir um 16 Uhr nach 32 Meilen in Porto de Sesimbra eintreffen. 

Es sind nur wenige Häfen bis nach Cabo de Sao Vicente, der südwestlichsten Ecke von Portugal. Der nächste und letzte ist Sines, dort in der Nähe ist Vasco da Gama geboren und von Sines sind viele Entdeckerfahrten gestartet.

Wir kommen am Dienstagabend 16 Uhr, in Sines an. Wir hatten den ganzen Tag hohe Dünung, 4-5 Meter Wellen haben mit der Serenità gespielt, vor dem Hafen waren die Wellen noch höher und haben sich bei der Einfahrt an der Hafenmauer in tosenden Schaum zerschlagen. Hinten im grossen Hafenbecken haben wir einen "ruhigen" Platz gefunden. 

Eine dänische Crew hat mich gefragt wie die Wellen draussen sind, hab gesagt nicht so schlimm, nur rauf und runter mit der Dünung. Die sind dann noch vor dem Eindunkeln ausgelaufen, ein Nachttörn bis an die südwestspitze von Portugal, oder sogar weiter bis nach Lagos, dem ersten Hafen in der Algarve? 

Wir haben einen Spaziergang durch Sines gemacht und dann den Wecker auf 4 Uhr gestellt, der nächste Tag ist mit 65 Meilen, also 12 Std unterwegs ein langer Schlag, und wir wollen noch mit dem letzten Tageslicht den Anker bei Sagres nach dem Cabo de Sao Vicente legen. 

 

 

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