nach Lissabon 

In Peniche bleiben wir nur eine Nacht, es ist nichts los hier, nur ein Fischerhafen und ein langer Steg für die Gastboote. Bei Dunkelheit legen wir ab, setzen die Segel noch im Hafen, mit leichtem Ostwind gehts südwärts, der Motor bleibt ausgeschaltet obwohl wir nur wenig fahrt machen, es sind zu viele Fischernetze ausgelegt, die wollen wir nicht in die Schiffsschraube kriegen. Bei Tagesanbruch frischt der Wind auf, wir kommen gut voran, ein kleiner Vogel besucht uns, ruht sich auf dem Schiff aus. 

Am Mittag sind wir bei Cabo da Roca, dem westlichsten Punkt von Festlandeuropa ("danke Dr. Google") nicht das Cap Finisterre in Spanien, noch 10 Meilen, dann sind wir in Cascais, der ersten Hafenstadt vor Lissabon, dann nochmals 6 Meilen, dann sehen wir rein in die Mündung vom Tejo. Die letzten Meilen bis rauf zur roten Hängebrücke über den Fluss müssen wir motoren, zu wenig Wind, zu viel Strömung. Kurz vor dem Eindunkeln sind wir in Lissabon, rein in den Hafen Alcantara, dort müssen wir noch 15 Min. warten bis die Brücke weggeschwenkt wird, dann sind wir nach dem langen Tag am Ziel. Es ist schon dunkel bis wir am Steg festgemacht haben. Nun bleiben wir einige Tage hier in der Metropole von Portugal.

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