mit Ursula von Roscoff, nach L'Aber Wrac'h und Camaret

Zwei Tage müssen wir in Roscoff bleiben, der Wind kommt aus Westen. Uns gefällt der Ort mit den schönen  Steinhäusern und den engen Gassen. Kurzfristig hat sich Ursula entschieden uns zu besuchen und einige Tage mit uns zu reisen. So haben wir bis am Samstagabend  Zeit das Städtchen und die Umgebung zu erkunden. 

Ich geniesse die Tage ohne ans Weiterreisen zu denken und zu Planen. 

Am Samstagabend erwarten wir Ursula am Bahnhof, sie kommt mit dem Zug und das letzte Teilstück mit dem Bus. Der kommt so pünktlich wie in der Schweiz. Dann schlendern wir durch's Dorf, wo gerade ein Fest

stattfindet. Dudelsackbläser, Feuerwerk, Besichtigung vom Leuchtturm und usw,...

Am Sonntag fahren wir weiter suchen den Weg zwischen der Insel "Ille de Batz" und Roscoff, es ist Hochwasser und wir haben immer genug Wasser unter dem Kiel. Nach 5 Std sind wir in L'Aber Wrac'h, ein kleiner Ort an der franz. Nordküste. 

Wir bleiben nur eine Nacht, wir wollen weiter um die äusserste Ecke hier in der Bretagne. aber der Wetterbericht ist nicht eindeutig, Windyty und Windfinder sagen verschiedenes voraus. Um 10 Uhr kommt plötzlich Nebel, die Sicht ist nur 400 Meter. Wir (Marina) entscheiden trotzdem auszulaufen, der Wind ist nicht allzu stark. Wir fahren los, raus aus dem Hafen, durch die Felsen raus auf das Meer, wir sehen unseren Weg auf dem Bildschirm.  Draussen wieder grosse Atlantiktwellen, Südwestwind, der uns bis ans Cap segeln lässt. Dort dreht der Wind auf Nordwest, unser Glücksfall, so können wir nach Süden segeln. Ansonsten hätten wir diese lange Strecke nach Süden mit dem Motor fahren müssen.  Nach 7 Std sind wir in Camaret sur Mer , in der grossen Bucht von Brest. Ursula ist heilfroh, sie war den ganzen Tag Seekrank und kann's nicht erwarten an Land zu kommen. 

Wir haben die lange Strecke von Dünkirchen bis nach Brest hinter uns, nun geht es südwärts. 

 

 


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