Direkt nach Saint Malo

Der Wasserstand zwingt uns früh aufzustehen und los zu segeln. 

Neha und ihr Vater fahren heute zurück in die Schweiz, wir verabschieden uns noch im Dunkeln. Ihr Bus nach Cherbourg fährt erst um 8.30 Uhr, aber wir müssen weg. Wir haben die paar Tage mit unseren Gästen genossen, die beiden haben tapfer das Schauklen und die Schräglage ausgehalten und immer gehofft, dass das Schiff nicht umfällt. Für Nichtschwimmer eine mutiges Abenteuer. 

Hochwasser war vor einer Stunde, das Wasser ist schon wieder am Fallen, wir müssen raus aus dem Hafen und durch die Fahrrinne raus auf das Meer, in einer Stunde hat es für uns zu wenig Wasser in der Ausfahrt, danach wird alles trocken !!! 

Draussen auf dem Meer gibts einen tollen Sonnenaufgang, der Wind bläst und wir segeln nach Süden, wir entscheiden bei so guten Verhältnissen direkt nach Saint Malo zu segeln, das sind 44 Meilen. Vorbei an der englischen Kanalinsel Jersey, die für uns wegen dem Hund gesperrt ist, gehts über das offene Meer nach Süden.

Am Nachmittag runden wir den grossen Leuchtturm bei Saint Malo und fahren durch die vielen Inseln (Felsen) rein in den Hafen. Wir kommen an, und der deutsche 3 Master Beck´s (Brauerei) mit den grünen Segeln fährt raus. 

Wir freuen uns, dass wir schon da sind, wir hatten hatten noch einen Stop in Grandville geplant, so haben wir nun genug Zeit in Saint Malo. Mal sehen was die Stadt überraschendes zu zeigen hat.

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