nach Ouistreham 

Segeln ist hier eine Rechenaufgabe: Strömung, Hafenausfahrtzeit, Hafeneinfahrtzeit wegen dem Wasserstand, und die Windrichtung.

Wir haben berechnet, dass wir in Ouistreham um 16.15 Uhr die Schleuse in den Hafen nutzen wollen. Danach gibts nur noch einem eine letzte Möglichkeit, danach sitzt man im Trockenen.

Darum sind wir für die 24 Meilen schon um 10.30 Uhr los und haben in die Seine abgeschleust. Da hatten wir Gegenströmung die Flut ist mit über 2 Knoten entgegen gekommen, wir sind nur noch 3 Knoten gefahren, manchmal weniger. So hätten wir für die ganze Strecken, ewig gebraucht. Doch nach 7 Meilen und 2,5 Std. waren wir auf dem Meer draussen. Nun konnten wir Segel setzen und mit gutem Wind nach Ouistreham segeln. Wir waren gespannt auf den Ort, ob da was los ist? Wir haben den Ort gewählt, damit die Strecke Le Havre bis Saint-Vaast nicht zu lange ist. So können wir das segeln über die Nacht vermeiden. 

Pünktlich kommen wir an die Schleuse die schon offen, und kurze Zeit später liegen wir ruhig wie in einem See am Steg. Unsere Berechnung ist aufgegangen. Wir hatten auch genug Zeit eingerechnet, in der Seine war es uns schon etwas mulmig geworden, ob die Zeit für das Einschleusen reicht.

Ein langer Spaziergang ins Dorf zum Kirchplatz, zur Marie (Hotel de la Ville) und zur Boulangerie. In der Bar am platz werden wir nicht beachtet, wir gehen wieder und trinken das kühle Bier auf dem Schiff. 

Ouistreham ist der Hafen für die grosse Stadt Caen die ganz in der Nähe liegt und auf dem Fluss erreichbar ist.

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