Le Havre, dann Kurztrip nach Honfleur

Früh am Morgen, nach dem ersten Kaffee machen wir uns auf den Weg in die Stadt. Le Havre ist eine neu erbaute Stadt, da sie im Weltkrieg zerstört wurde. Wir staunen über die Architektur. Ganze Strassenzüge und Quartiere haben die gleiche sind vom selben Architekten entworfen. Es scheint uns harmonische und mit viel Platz für Grünflächen. Die Häuserblocks sind nur 4 Etagen hoch. Es gibt breite Boulevards, Pärke und ein grosser Hafen. AIDA ist gerade hier. Eine Stadt die lebendig ist. Wir sehen, dass Le Havre mit einem positiven Geist gestaltet ist. Der Regen und die tiefhängenden Wolken lassen uns bis am Mittag in der Stadt verweilen. Kaffee und Croissants gibts in einer kleinen Bar.

Wir hoffen auf besseres Wetter und laufen bei Hochwasser aus, nur kurz nach Honfleur, ein paar Meilen die Seine rauf. 

Doch auf dem kurzen Tripp wurde es doch noch spannend. Wir suchten die Fahrrinne, denn trotz Hochwasser trauten wir uns nicht über die Sandbänke. Es regnete stark und die Sicht war so schlecht, dass wir kaum von einer Tonne zur nächsten sahen. Nur wir und ein Fischerboot waren draussen. 

Dann sahen wir endlicht die Schleuse nach Honfleur. Zur vollen Stunde und bei genügend Wasser öffnet die Schleuse zum Einfahren. Wir warten 20 Minuten, dann gehts rein in die Schleuse, rauf 1 Meter, dann sind wir schon mitten im Mittelalter. Honfleur ist pittoresk und hat einen kleinen Hafen mitten in der Altstadt. Wir bleiben einen Tag. 

An unserem Liegeplatz haben wir kein Internet, aber in einem Restaurant an der Hafenfront, geniessen wir das Nachtessen, Fisch und Salat mit Ziegenkäse. Wir fragen nach dem Internet Passwort, so können wir am nächsten Tag in der Nähe vom Restaurant immer in unsere PC´s einsteigen. Wir machen Zahlungen, Mails und telefonieren gratis mit VOIP. 

Am Abend haben wir Zeit gemütlich zu kochen. Es gibt Muscheln à la Serenità mit frischem Baquette und Weisswein. 

 

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